Die Spitze des Eisbergs

Die Aktion Stoffdiät von Frau Küstensocke scheint mir doch angesichts der Stoffberge hier überaus angebracht – und ehrlicherweise ist das wirklich nur die sichtbare Spitze des Stoff-Eisbergs. Mal ganz abgesehen von dem ganzen Kram. Reißverschlüsse, Garn, Nähmaschinenzubehör, Einlagen, Knöpfe, Snaps, Gummibänder, Borten, Paspeln, Folien, … ach ja und der Plotter-Kram. Ohne Frage: es gibt Handlungsbedarf. Ganz objektiv. Ich habe keine Ahnung, wie viele Meter Stoff bei mir im Nähzimmer und im Ex-Nähzimmer (aka Dachboden) schlummern. Und ich glaube, ich will es auch gar nicht so genau wissen. Es muss einfach nur viel weniger werden und es muss sortiert werden. Hilft alles nix, so geht es nicht weiter. Also: Stoffdiät, aufräumen, ausmisten, verbrauchen, (fast) nichts dazukaufen. Hört sich nicht nach Spaß an, aber man soll ja das Ziel in den Blick nehmen: Wunderbar aufgeräumte Stoff- und Zubehörschränke, alles jederzeit griffbereit.

Die Stoffabgänge und -zugänge werde ich versuchen zu dokumentieren (woran ich nicht erst einmal gescheitert bin). Einfach so mit Zettel und Stift auf dem Zuschneidetisch. Und dann monatlich die Bilanz hier.

Ich möchte Basisteile nähen (einfarbige Shirts, Cardigans, Röcke, Leggings, …), die sich gut einfügen und vielleicht so ein bis zwei Kleider. Und die aufgeschobenen Dinge, die nicht so viel Spaß machen (Gardinen, Staubschutz für die Maschinen, Küchenkram). Und vielleicht ein paar Taschen. Und mindestens zwei „Patchwork“-Decken (d.h. bei mir kleine Quadrate zusammenfügen).

Am Ende des Jahres habe ich dann hoffentlich 100 m weniger Stoff und mehr Übersicht.

Bisherige Bilanz für Januar 2018: -35 Meter

Zugänge: 0m

Abgänge: 5 m vernäht (2 Jeans, 1 Leggings, 1 Softshellhose), ca. 30 m verschenkt

Die schlimmen Ecken habe ich nur vorsichtig angeguckt und nicht fotografiert.

 

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6 Gedanken zu “Die Spitze des Eisbergs

  1. Wie schön, dass Du bei der Stoffdiät dabei bist! Ich drücke die Daumen für gutes Vorankommen. Deine Ziele sind klar formuliert, das ist ja schon eine ganze Menge. Und 30 Meter aussortiert – alles Achtung. Die wirst Du sicher einer anderen sinnvollen Verwendung zugführt haben, wäre ja zu schade wenn etwas im Müll landet, was früher gefallen hat und auch Geld kostetet …. daher meine Patchworkprojekte …. meine frühger gekauften Baumwollstoffe sollen damit sinnvoll abgebaut werden. LG Kuestensocke

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    • Ja schon, aber die richtig schlimmen Ecken habe ich nicht fotografiert – und 30 m hab ich verschenkt. Das zählt dann eigentlich nicht so richtig, aber es fühlt sich immerhin schon befreiend an 😀

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