Januar 2018 Stoffbilanz

Der Anfang ist geschafft. Die Stoffdiät hat für Januar ein Minus von 46,1 m Stoff ergeben.

gekauft: 0 m

verschenkt: 32,6 m

genäht: 13,5 m

und zwar waren das

  • 2 Jeanshosen (3,2 m)
  • 1 Softshellhose (1,0 m)
  • 1 Leggings Viscosejersey (0,8 m)
  • 1 Leggings Funktionsjersey (0,8 m)
  • 1 Knotenshirt Kurzarm (1,2 m)
  • 1 Knotenshirt Langarm (1,5 m)
  • 1 Langarmshirt (1,5 m)
  • 1 Kurzarmshirt (1,2 m)
  • 1 Wollpullover V-Ausschnitt (2,3 m, da schmaler Stoffschlauch als Material)

 

Dazu erste Aufräumerfolge, inspiriert durch Chrissys Stoffmaster 3000. Die ersten Stapel sind fertig. Das nächste Mal werde ich allerdings größere Pappen bestellen. Jersey lässt sich nicht so supergut damit falten, aber es geht. Vielleicht sollte ich mich aber auch von der Idee verabschieden, alle Stoffe so aufzubewahren. Dickere Sweatstoffe, Fleece und so was werde ich wohl doch eher „traditionell“ und deutlich großformatiger zusammenlegen. Auf knapp DIN A4 werden das sonst eher Klötze.

Und als genäht-Archiv werde ich kleine Stoffstücke auf dickes Papier kleben und auf der Rückseite Datum, Schnitt, Stoffquelle, sonstiges Material und Stoffverbrauch notieren. Das habe ich auch irgendwo im Netz gesehen, weiß aber leider nicht mehr wo, daher kein link. Falls jemand die Quelle kennt, dann füge ich sie hier gern noch ein.

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Und dann muss ich irgendwann auch noch meine Schnittmuster sortieren und ausmisten. Stehsammler haben sich zwar bewährt, müssen aber gründlich aufgeräumt werden. Ich befürchte, ich werde das eine oder andere Schnittmuster doppelt haben. Und dann waren da ja auch noch die eBooks…, aber das verdränge ich lieber ganz schnell wieder.

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Die Spitze des Eisbergs

Die Aktion Stoffdiät von Frau Küstensocke scheint mir doch angesichts der Stoffberge hier überaus angebracht – und ehrlicherweise ist das wirklich nur die sichtbare Spitze des Stoff-Eisbergs. Mal ganz abgesehen von dem ganzen Kram. Reißverschlüsse, Garn, Nähmaschinenzubehör, Einlagen, Knöpfe, Snaps, Gummibänder, Borten, Paspeln, Folien, … ach ja und der Plotter-Kram. Ohne Frage: es gibt Handlungsbedarf. Ganz objektiv. Ich habe keine Ahnung, wie viele Meter Stoff bei mir im Nähzimmer und im Ex-Nähzimmer (aka Dachboden) schlummern. Und ich glaube, ich will es auch gar nicht so genau wissen. Es muss einfach nur viel weniger werden und es muss sortiert werden. Hilft alles nix, so geht es nicht weiter. Also: Stoffdiät, aufräumen, ausmisten, verbrauchen, (fast) nichts dazukaufen. Hört sich nicht nach Spaß an, aber man soll ja das Ziel in den Blick nehmen: Wunderbar aufgeräumte Stoff- und Zubehörschränke, alles jederzeit griffbereit.

Die Stoffabgänge und -zugänge werde ich versuchen zu dokumentieren (woran ich nicht erst einmal gescheitert bin). Einfach so mit Zettel und Stift auf dem Zuschneidetisch. Und dann monatlich die Bilanz hier.

Ich möchte Basisteile nähen (einfarbige Shirts, Cardigans, Röcke, Leggings, …), die sich gut einfügen und vielleicht so ein bis zwei Kleider. Und die aufgeschobenen Dinge, die nicht so viel Spaß machen (Gardinen, Staubschutz für die Maschinen, Küchenkram). Und vielleicht ein paar Taschen. Und mindestens zwei „Patchwork“-Decken (d.h. bei mir kleine Quadrate zusammenfügen).

Am Ende des Jahres habe ich dann hoffentlich 100 m weniger Stoff und mehr Übersicht.

Bisherige Bilanz für Januar 2018: -35 Meter

Zugänge: 0m

Abgänge: 5 m vernäht (2 Jeans, 1 Leggings, 1 Softshellhose), ca. 30 m verschenkt

Die schlimmen Ecken habe ich nur vorsichtig angeguckt und nicht fotografiert.

 

Sylt-Hoodie

Ein kuscheliger Kapuzenpullover

DSCI1187

Kapuzenpullover aus Fleecesweat (außen schwarzer Sweat, innen grauer Fleece)

Und auf dem Ärmel die Umrisse von Sylt als Applikation (mühsam…)

Schnitt: zusammengebastelt aus diversen Ottobre-Kapuzen und Shirt-Schnitten

Stoff: Fleece-Sweat von Pink Water, Ringelbündchen von Hilco, neongelber Jersey und Einfassbänder vom Holländischen Stoffmarkt

Änderungen: – (da zusammengebastelt)

Passform: lang und schmal, große Kapuze

Hach – klitzekleine Hose

Für das Baby einer Freundin habe ich in Größe 74 genäht:

 

DSCI1181

Sehr einfach zu nähen (mit Nähmaschine und Overlock)

 

Krabbelhose zum Mitwachsen:

Schnitt: Summer Sea 3/2013

Stoff: Baumwolljersey mit Elasthan vom Holländischen Stoffmarkt, geringeltes Bündchen vom Holländischen Stoffmarkt, khakifarbenes Bündchen von Michas Stoffecke

Änderungen: Bündchen doppellagig (statt nur mit kleinem Umschlag) zugeschnitten und verlängert.

Passform: Fällt realistisch aus. Passt sehr sehr gut!

Langes Shirt zum Drunterziehen

Ein langes Shirt zum Drunterziehen aus Viskosejersey

DSCI1180

passend zum Langarmshirt

Unterziehshirt:

Schnitt: abgewandelter Ottobre-Schnitt

Stoff: Viskosejersey vom Holländischen Stoffmarkt .

Änderungen: Shirt gekürzt und mit langem Bündchen versehen, Ausschnitt mit angesetztem Streifen versäubert.

Passform: Lang und schmal.

 

Langarmshirt:

Schnitt: Bethioua Teens von elle puls (als E-Book)

Stoff: Viscosejersey vom Holländischen Stoffmarkt.

Änderungen: Um 2cm verlängert, Kragenausschnitt nur umgeklappt und abgesteppt. Rückenteil wegen Stoffmangel gestückelt.

Passform: Fällt realistisch aus.

Bethioua für Teens

Großes Lob für diesen Schnitt von elle puls! Tolles Raglanshirt, sehr gute Passform:

DSCI1170

Von vorn ein ganz normales Raglanshirt, von hinten…

DSCI1175

… speziell! Sitzt super. Und erinnert mich an die Raumschiff Enterprise Anzüge 🙂

Nächstes Mal würde ich Vorder- und Rückenteil um jeweils 2 cm verlängern, dann ist es perfekt.

Schnitt: Bethioua Teens von elle puls (als E-Book)

Stoff: Baumwolljersey mit ca. 5% Elasthan vom Holländischen Stoffmarkt (Hilco oder so vielleicht?).

Änderungen: nix. Nächstes Mal aber Vorder- und Hinterteil um 2 cm verlängern. Für dickere Stoffe (Sweat, Strick) würde ich eine Nummer größer nähen.

Passform: Fällt realistisch aus (ich habe 134 genäht bei Körpergröße 1,32). Gut für dünne Kinder mit breiteren Schultern geeignet.